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Kiwi-Ernte in Neuseeland von Seuche bedroht Krankheitserreger im Norden des Landes aufgetaucht

Wellington Die Kiwi-Ernte in Neuseeland wird von einer Seuche bedroht.

Im Norden des Inselstaates sei bei Kiwi-Pflanzen eine Infektion mit einem Krankheitserreger festgestellt worden, der die Pflanzen von innen verrotten und braune Flüssigkeit austreten lasse. Dies sagte Landwirtschaftsminister David Carter am Dienstag dem Sender Radio New Zealand. Das Bakterium sei eine Bedrohung für den Kiwi-Handel. Jedoch sei es noch «nicht die Zeit, in Panik auszubrechen», sagte Carter. Neuseeland liefert 30 Prozent der weltweiten Kiwi-Ernte. Neuseelands Kiwi-Bauern befürchten eine Epidemie, die der Maul- und Klauenseuche bei Viehzüchtern gleich kommen könnte, wie Radio New Zealand berichtete. Der grösste Kiwi-Erzeuger des Landes, das Unternehmen Zespri, erklärte, betroffene Pflanzen müssten womöglich ausgegraben und vernichtet werden, um einer Verbreitung vorzubeugen. Die Kiwifrucht war ursprünglich als Chinesische Stachelbeere bekannt. Im vergangenen Jahrhundert begannen jedoch neuseeländische Landwirte mit der Vermarktung der Frucht unter dem Namen Kiwi. Die neuseeländische Bevölkerung trägt den Spitznamen «Kiwis», der auf den auf der Insel beheimateten flugunfähigen Vogel zurückgeht.

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