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Klare Verluste an der Schweizer Börse

Die Schweizer Börse hat am Montag deutlich im roten Bereich geschlossen.

Der Markt sei unverändert von starken Risikoaversionen geprägt, erklärte ein Händler. Vor allem die Schieflage bei Spaniens Banken und die Furcht vor einem Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone belaste den Markt. Der Swiss Market Index (SMI) schloss 1,11 Prozent auf 5713,34 Punkte tiefer. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sank 1,41 Prozent auf 850,73 und der breite SPI 1,13% auf 5'325,76 Zähler. Ganz hinten im SMI/SLI-Tableau befinden sich die Aktien von Logitech (-3,7 Prozent). Neben der mangelnden Nachfrage nach Zyklikern führte ein Händler die Abgaben auch noch auf weitere Gewinnmitnahmen nach dem deutlichen Kursanstieg bis Mitte Mai zurück. Zu den weiteren grösseren Verlierern gehörten die Aktien von Lonza (-3,5 Prozent), Actelion (-2,7 Prozent), Syngenta (-2,4 Prozent) und Transocean (-2,3 Prozent). Demgegenüber hielten sich die in den Vorwochen zurückgenommenen Banktitel deutlich besser. Die Aktien von CS schlossen 0,5 Prozent tiefer. UBS-Aktien (-0,6 Prozent) und Aktien von Julius Bär (-1,9 Prozent) verzeichneten derweil überdurchschnittliche Verluste. Bei den Versicherungen gaben sich die Aktien von Swiss Life ( 0,0 Prozent) resistenter, anders als jene von Swiss Re (-2,8 Prozent), die zu den grössten Verlierern gehörten. Unter den defensiven Werten hatte Roche (-0,5 Prozent) über das Wochenende am Onkologie-Kongress ASCO in Chicago Daten aus zwei Phase-III-Studien für Avastin und aus einer Phase-III für T-DM1 veröffentlicht. In ersten Kommentaren wurde von beeindruckenden Studiendaten gesprochen. Die Aktien von Novartis (-1,0 Prozent) und Nestlé (-0,6 Prozent) gaben ebenfalls nach.

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