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2477 Milliarden Franken Schwarzgeld floss aus China ab – auch in die Schweiz

Schwarzgeld im Umfang von sechs Billionen US-Dollar ist von 2001 bis 2010 aus Entwicklungs- und Schwellenländern ausser Landes geschafft worden. Eine neue Studie zeigt auf, woher das Geld kommt und wohin es fliesst.

Aus keinem Land der Welt fliesst so viel illegales Kapital ab wie aus China. Allein im Jahr 2010 waren es 420 Milliarden Dollar. Damit sorgte die Volksrepublik für knapp die Hälfte aller aus Entwicklungs- und Schwellenländern abgeflossenen Schwarzgelder. Gesamthaft kamen diesen Staaten 859 Milliarden Dollar abhanden, wie das US-Forschungsinstitut Global Financial Integrity (GFI) in seinem neuesten Bericht vom Dienstag ausweist. Die Non-Profit-Organisation in Washington publiziert seit ihrem Entstehen 2006 regelmässig Schätzungen zu Schwarzgeldabflüssen – «Illicit financial flows» (IFF) – aus Entwicklungs- und Schwellenländern.

Mit IFF gemeint sind internationale Transaktionen, die der Steuerhinterziehung von Unternehmen und Privatpersonen sowie der Geldwäscherei bei Korruption, Drogenhandel und anderen kriminellen Aktivitäten dienen. Die Schätzungen beruhen auf der Analyse von Fehlbeträgen in Zahlungsbilanzen und offiziellen Handelsstatistiken.

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