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4,9 Milliarden Euro machten ihn weltberühmt

Der Franzose Jérôme Kerviel verspekulierte Milliarden als Börsenhändler. Vor dem Prozess erzählt er in einem Buch seine Version des Jahrhundertbetrugs. Und beschreibt ein perverses System.

Er versteht sich als Täter und Opfer zugleich: Trader Jérôme Kerviel.
Er versteht sich als Täter und Opfer zugleich: Trader Jérôme Kerviel.
Keystone

Memoiren schreibt man in der Regel im Herbst des Lebens. Nicht mit 33. Doch bei Jérôme Kerviel, einem Bretonen mit jungenhaften Zügen und ruhiger Stimme, der in diesen Tagen durch Frankreichs Fernsehstudios tourt und sich erklärt, ist in den letzten Jahren so manches zusammengekommen. Genug für eine erstaunliche Geschichte, die sich in einem Zug liest. Wie ein Zeitdokument. Das Buch ist am Mittwoch erschienen. Es sind die Memoiren eines Traders, eines jungen Börsenhändlers, der französischen Bank Société Générale, der vor zwei Jahren plötzlich weltberühmt wurde. Wegen einer Zahl: 4,9 Milliarden Euro.

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