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«50-Jährige müssen produktiver sein als 30-Jährige»

Arbeitslos, ausgesteuert, Sozialhilfe: Was Arbeitsmarktexperte Michael Siegenthaler der Wirtschaft vorschlägt, damit auch Über-50-Jährige wieder einen Job finden.

Generationen-Konkurrenz im Büro? Angestellte in einem Callcenter im zürcherischen Dübendorf.
Generationen-Konkurrenz im Büro? Angestellte in einem Callcenter im zürcherischen Dübendorf.
Keystone

Herr Siegenthaler, immer mehr Menschen beziehen in der Schweiz Sozialhilfe, und zwar über einen immer längeren Zeitraum hinweg. Schuld daran ist laut der Städteinitiative auch ein «Strukturwandel der Wirtschaft». Was ist damit gemeint? Die Initianten beziehen sich auf die Arbeitslosenquote: Nicht erwerbstätig zu sein, ist in der Schweiz das grösste Armutsrisiko überhaupt und schlägt sich direkt in der Sozialhilfequote nieder. Wer lange keinen Job findet, verliert den Anspruch auf Arbeitslosengeld und rutscht in die Sozialhilfe ab. Die Zahl der Erwerbslosen ist in den letzten Jahren gestiegen – obwohl so viele neue Arbeitsplätze geschaffen wurden wie seit den 60ern nicht mehr.

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