Das Fed zieht seine Milliarden ein

Die amerikanische Notenbank ermutigt die Banken, überschüssige Liquidität bei ihr zu deponieren. Sie hat damit nicht nur die Schuldentilgung im Sinn.

Der Leitzins bleibt tief: Händler an der Wallstreet beobachten den Entscheid des Fed vom 28. April, den Zins weiterhin auf Rekordtief zu halten.

Der Leitzins bleibt tief: Händler an der Wallstreet beobachten den Entscheid des Fed vom 28. April, den Zins weiterhin auf Rekordtief zu halten.

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Die US-Notenbank Fed bereitet den Rückzug der Milliarden vor, mit denen sie in der Krise die US- Wirtschaft gestützt hat. Sie genehmigte am Freitag ein Angebot an die Banken, Überschussliquidität befristet bei ihr zu parken.

Damit kann die Notenbank die umlaufende Geldmenge wieder reduzieren. Die Notenbank von New York fasst zugleich umgekehrte Pensionsgeschäfte ins Auge und veröffentlichte dafür eine Mustervereinbarung auf ihrer Internetseite. Mit beiden Mitteln können Zentralbanken die Summen reduzieren, die Banken einander leihen. Damit kann die Gefahr einer Inflation begrenzt werden, wenn der wirtschaftliche Aufschwung an Tempo gewinnt.

Die Fed betonte in einer Erklärung, das Angebot von befristeten Geldeinlagen «braucht eine sorgfältige Planung und sagt nichts über die kurzfristige Geldpolitik aus». Die Notenbank hat vor wenigen Tagen ihre Absicht bekräftigt, den Leitzins noch für eine längere Zeit auf seinem rekordniedrigen Niveau zu lassen. (oku/sda)

Erstellt: 01.05.2010, 08:31 Uhr

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