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Adiós España

Deutschland wirbt aktiv junge Arbeitskräfte aus Südeuropa an. Zehntausende sollen es sein, die dereinst gen Norden auswandern. Und dort reagiert man – trotz drei Millionen Arbeitslosen – gelassen. Warum?

Wohin geht die Reise? Ein junger Passagier wartet am Madrider Flughafen Barajas auf seinen Flug.
Wohin geht die Reise? Ein junger Passagier wartet am Madrider Flughafen Barajas auf seinen Flug.
Reuters

«Alemania wird zum gelobten Land», hiess es jüngst in einer deutschen Zeitung. Das könnte Tatsache werden, wenn man der deutschen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen Glauben schenkt. Denn sie machte vor wenigen Tagen in einem Interview aktiv Werbung für junge Südeuropäer, nach Deutschland zu emigrieren. Grund: Zwischen Rhein und Nordsee gibt es freie Jobs respektive Arbeitgeber, die verzweifelt nach Arbeitskräften suchen. «Alleine in Deutschland sind mehr als eine Million offene Stellen gemeldet», sagte die Ministerin in der Regierung Merkel. Und deshalb werde sie Initiativen fördern, «die talentierte junge Menschen aus Nachbarländern mit hoher Arbeitslosigkeit nach Deutschland lotsen». In ähnlicher Weise äusserte sich jüngst auch Finanzminister Wolfgang Schäuble.

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