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Aktienhandel an der Schweizer Börse boomt

Der Handelsumsatz an der Schweizer Börse ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Allein im Juli nahmen die Aktivitäten gegenüber dem Vormonat um rund 13 Prozent zu. Besonders der Aktienhandel blüht.

Die Schweizer Börsenbetreiberin SIX hat den Handelsumsatz aller Wertpapiere per Ende Juli um 7, 7 Prozent auf 665,0 Milliarden Franken gesteigert. Damit wurden an der Schweizer Börse in den ersten sieben Monaten des Jahres täglich rund 4,6 Milliarden Franken umgesetzt.

Zum Plus der Handelsumsätze beigetragen haben vor allem die Umsätze in den Segmenten Aktien (inklusive Fonds ETPs) mit einem Plus von 11,2 Prozent auf 489,0 Milliarden Franken. Bei den Strukturierten Produkten und Warrants ging der Umsatz hingegen über 14 Prozent zurück. Bei den Anleihen ging der Umsatz um 3,0 Prozent zurück.

Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 22,2 Millionen Abschlüsse getätigt, was 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr ist, wie die SIX weiter mitteilte.

Im Monat Juli allein nahmen die Handelsaktivitäten gegenüber dem Vormonat um rund 13 Prozent auf 3,4 Mio Abschlüsse mit einem Umsatz von 89,9 Milliarden Franken ( 0,9 Prozent) zu. Allerdings gab es im Juli auch drei Handelstage mehr als im Juni.

Schlechter Start in neue Handelswoche

In die neue Handelswoche ist die Schweizer Börse heute allerdings sehr schwach gestartet. Für die schlechte Stimmung machten Händler die Angst vor einer Abschwächung der Konjunktur in Europa und eine früher als erwartete Zinserhöhung in den USA verantwortlich.

Zudem hatten die wichtigsten Handelsplätze auch am Freitag, als die Schweizer Börsen geschlossen war, zum Teil deutliche Abgaben verzeichnet, die hierzulande noch nachvollzogen wurden. Der Swiss Market Index (SMI) büsste 1,26 Prozent auf 8304,04 Punkte ein. Damit sind bisherigen Gewinne im laufenden Jahr beinahe weggewischt.

Der SMI verzeichnet seit Jahresanfang noch ein Plus von knapp 1,3 Prozent. Der gekappte Swiss Leader Index (SLI) gab um 1,26 Prozent auf 1257,91 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 1,31 Prozent auf 8220,49 Zähler nach. Von den 30 wichtigsten Aktien verloren alle bis auf Actelion an Wert.

Richtiggehend eingebrochen sind die Aktien von Clariant (-3,8 Prozent). Die Titel stehen bereits seit der Vorlage der Halbjahreszahlen am vergangenen Mittwoch unter erhöhtem Abgabedruck. Dahinter folgten weitere konjunktursensitive Valoren wie Transocean (-3,3 Prozent), Sika (-3,1 Prozent) oder Schindler (-2,4 Prozent).

Klare Verluste verzeichneten auch Nestlé (-1,5 Prozent), Roche (-1,4 Prozent) oder Novartis (-1,3 Prozent). Allein die Abgaben in diesen drei Papieren waren für ein Grossteil der SMI-Verluste verantwortlich. CS (-0,2 Prozent) hielten sich am Montag deutlich besser als Julius Bär (-1,1 Prozent) und UBS (-1,2 Prozent). Im breiten Markt fielen Meyer Burger (-7,9 Prozent) mit klaren Abgaben auf.

SDA/thu

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