Zum Hauptinhalt springen

Als Roosevelt am 5. März 1933 die Banken schliessen liess

Die Griechen fürchten um ihr Erspartes und ziehen vermehrt Geld vom Bankkonto ab. Im grossen Stil nennt sich das dann Bank Run – und ist extrem gefährlich. Siehe die USA in der Vorkriegszeit.

Plötzlich war das Ersparte blockiert: Amerikanerinnen und Amerikaner vor einer Bank. (Archiv, 1933)
Plötzlich war das Ersparte blockiert: Amerikanerinnen und Amerikaner vor einer Bank. (Archiv, 1933)
Reuters

In den USA gibt es einen Feiertag, der Bank Holiday heisst. An diesem Tag wird nicht der Gott des Mammons verehrt oder um ein goldenes Kalb getanzt: Der Bank Holiday erinnert vielmehr an eine der düstersten Episoden der Grossen Depression. Am 5. März 1933 liess der frisch gewählte US-Präsident Franklin D. Roosevelt alle Banken des Landes schliessen. Nur mit dieser drastischen Aktion konnte er im letzten Moment den Zusammenbruch des US-Bankensystems verhindern. Die Amerikaner waren damals in Panik. Mehrere Bankenzusammenbrüche in kürzester Zeit hatten dazu geführt, dass das System jegliche Glaubwürdigkeit verloren hatte. Verzweifelt versuchten die Menschen, ihr Spargeld in Sicherheit zu bringen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.