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Angst vor weltweitem Abwertungswettlauf

Die Schweiz ist kein Einzelfall – Japan, Schweden und Norwegen leiden ebenfalls an ihren hoch bewerteten Landeswährungen. Was, wenn sie dasselbe tun wie die Schweizerische Nationalbank?

Viele besorgte Anleger flüchten in den Yen: Börsenkurse in einem Schaufenster in Tokio.
Viele besorgte Anleger flüchten in den Yen: Börsenkurse in einem Schaufenster in Tokio.
Keystone

Der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB), den Mindestkurs von 1.20 Franken je Euro zu verteidigen, hat im Ausland ein zwiespältiges Echo ausgelöst. Viele Kommentatoren zeigten zwar Verständnis für die Nöte der Schweizer Exportwirtschaft angesichts des starken Frankens – die Währung hat sich laut Berechnungen der Agentur Bloomberg in den letzten zwölf Monaten bis September gegenüber neun wichtigen Währungen um mehr als 16 Prozent aufgewertet.

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