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Auch eine Grossmacht ist «too big to fail»

Die US-Währung mag unter Schwindsucht leiden – todkrank ist sie nicht. Die USA sind nach wie vor die stärkste Militärmacht der Welt.

Als Leitwährung unangefochten: Der Dollar. Hier in der Hand eines Währungshändlers in Teheran.
Als Leitwährung unangefochten: Der Dollar. Hier in der Hand eines Währungshändlers in Teheran.
Reuters

«Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem.» Dieser flapsige Spruch wird John Connally, dem US-Finanzminister unter Richard Nixon, zugeschrieben. Heute trifft er mehr zu denn je. In den Siebzigerjahren bestimmte der Wechselkurs des Greenback das Geschick der Weltwirtschaft. Inzwischen hat er auch entscheidenden Einfluss auf die Bilanzen anderer Notenbanken: Rund die Hälfte der US-Staatsanleihen sind in nicht amerikanischen Händen. Allein 25 Prozent entfallen auf China, 20 Prozent auf Japan und je 5 Prozent auf die Erdöl exportierenden Länder und Brasilien.

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