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«Auf uns haben sie Finanzraketen abgeschossen»

Auch nach der neuerlichen Zahlungsunfähigkeit zeigt sich Argentiniens Präsidentin unnachgiebig. Am Ende einer verpatzten Amtszeit sieht sie die Chance, als Heldin dazustehen.

Ihr Land ist offiziell bankrott. Trotzdem ist Cristina Fernández de Kirchner bester Stimmung.Foto: Marcos Brindicci (Reuters)
Ihr Land ist offiziell bankrott. Trotzdem ist Cristina Fernández de Kirchner bester Stimmung.Foto: Marcos Brindicci (Reuters)

«Heute ist der 31. Juli, und die Welt dreht sich noch.» So beginnt Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ihre erste Ansprache ans Volk nach den gescheiterten Verhandlungen zwischen der Regierung und den sogenannten Geierfonds. Nachdem sie die amerikanische Justiz, den Kapitalismus und das internationale Finanzsystem kritisiert hat, versteigt sie sich zu einem Vergleich mit dem Krieg im Gazastreifen: «Wir leiden auch unter Gewalt. Auf uns haben sie Finanzraketen abgeschossen.»

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