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Aufstand der Wirtschaftsethiker

Der Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann will der dominanten ökonomischen Lehre den Garaus machen. Über hundert Professoren aus Deutschland und der Schweiz haben sich ihm angeschlossen.

Neue Ideen sind gefragt: Wirtschaftsvorlesung an der Universität St. Gallen.
Neue Ideen sind gefragt: Wirtschaftsvorlesung an der Universität St. Gallen.
Keystone

In der akademischen Welt rumort es. Die Wirtschaftswissenschaften stehen in der Kritik: Zu dogmatisch, zu marktgläubig und zu mathematisch sei die ökonomische Lehre, heisst es. Eine Gruppe um den Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann möchte dies nun ändern.

Ziel der Denkfabrik mit dem Namen Me'M («Menschliche Marktwirtschaft») ist es, an Universitäten eine «ethisch-integrierte Sicht auf das Wirtschaften» durchzusetzen. Die Gruppe will der «grassierenden Marktgläubigkeit in den Köpfen zahlreicher ‹Experten›» entgegenwirken. Dazu hat Me'M im März ein Memorandum aufgesetzt. Es wurde bereits von über hundert Professoren aus dem deutschen Sprachraum unterzeichnet.

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