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Banken wehren sich gegen weitere Einschränkungen im Hypomarkt

Die Bankiervereinigung plädiert für Abwarten, um die Wirkung der bisherigen Dämpfungsmassnahmen zu beurteilen. Anders die Finma und die SNB: Sie wollen noch stärker eingreifen.

Von Robert Mayer
Die Ansichten über Handlungsbedarf auf dem Immobilienmarkt gehen auseinander: Besichtigung einer Eigentumswohnung im Zürcher Mobimo Tower. Foto: Nicola Pitaro
Die Ansichten über Handlungsbedarf auf dem Immobilienmarkt gehen auseinander: Besichtigung einer Eigentumswohnung im Zürcher Mobimo Tower. Foto: Nicola Pitaro

Wie dringend ist der weitere Handlungsbedarf auf dem Immobilienmarkt, nachdem der Bundesrat im Januar beschlossen hat, den antizyklischen Kapitalpuffer für Wohnbauhypotheken ab Mitte Jahr von 1 auf 2 Prozent zu erhöhen? Darüber gehen die Ansichten zwischen der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBV) und den Finanzregulatoren weit auseinander. Aus dem Branchenverband verlautet, bis weitere Massnahmen zur Abkühlung des Häusermarktes beschlossen würden, sollte erst zugewartet werden. Denn die schon ergriffenen Vorkehrungen – neben dem Kapitalpuffer die verschärfte Selbstregulierung durch die Banken bei ihrer Hypothekarkreditvergabe – würden nicht von heute auf morgen wirken. Vielmehr bräuchten sie etwas Zeit.

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