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Börse in Tokio mit kräftigen Verlusten

Die Furcht vor einer neuen US-Rezession drückt die asiatischen Märkte ins Minus. Aktien vieler Unternehmen, die in die Euro-Zone exportieren, gaben wegen der Schuldenkrise und dem schwachen Euro nach.

Ein Tag zum zu Hause bleiben: Börsenkurse auf einer öffentlichen Anzeigetafel in Tokio. (5. September 2011)
Ein Tag zum zu Hause bleiben: Börsenkurse auf einer öffentlichen Anzeigetafel in Tokio. (5. September 2011)

In Tokio büsste der Nikkei-Index der 225 führenden Werte 1,9 Prozent auf 8784 Zähler ein. Der breiter gefasste Topix-Index fiel 1,8 Prozent auf 755 Punkte. Auch die übrigen asiatischen Märkte in Taiwan, Singapur, Hongkong und Shanghai gaben deutlich nach. Der Aktienmarkt in Seoul verzeichnete mit einem Minus von 4,4 Prozent die deutlichsten Verluste.

Unerwartet schwache US-Arbeitsmarktbericht

Anlass für die Sorge der Investoren war der unerwartet schwache US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag, der ein Ende des Stellenaufbaus signalisierte und bereits zu kräftigen Kursverlusten an den Börsen in den USA und in Europa geführt hatte.

Bei den Einzelwerten gehörten die Titel des Brokers Nomura Holdings mit einem Minus von knapp 5 Prozent zu den grössten Verlierern in Tokio. Das Unternehmen gehört zu den Finanzinstituten, de von einer US-Aufsichtsbehörde im Zusammenhang mit der Finanzkrise verklagt wurde.

Auch die Aktien von Unternehmen, die viele Waren in die Euro-Zone verkaufen, gerieten wegen der anhaltenden Sorgen über die Schuldenkrise und wegen des schwächeren Euro unter Druck. So büssten die Titel vom Elektronikriesen Sony 4 Prozent ein, die vom Rivalen Toshiba 2,5 Prozent und die von TDK 4,2 Prozent.

SDA/ami

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