Zum Hauptinhalt springen

Budapest friert den Kurs für Frankenkredite ein

Die ungarische Regierung stellt ein Programm vor, das in Not geratenen Kreditnehmern helfen soll.

«Sozialen Zeitbombe»: Ein Mann sitzt in Budapest auf seinem Balkon.
«Sozialen Zeitbombe»: Ein Mann sitzt in Budapest auf seinem Balkon.
Reuters

Von einer «sozialen Zeitbombe» schreiben ungarische Medien. Knapp eine Million der insgesamt 10 Millionen Ungarn nahmen in den letzten Jahren Fremdwährungskredite auf, um sich den Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung zu erfüllen. Wegen der besonders günstigen Zinsen wurden die meisten Kredite in Franken aufgenommen. Mit dem Verfall des Forint gegenüber der Schweizer Währung wird das zur Existenzbedrohung. 250'000 Kreditnehmer sind mit der Rückzahlung der Raten in Verzug, die Hälfte von ihnen mehr als 90 Tage. Schon zu Beginn der Krise zog die damalige sozialistische Regierung die Notbremse, verbot den Banken die Vergabe neuer Fremdwährungskredite und die Zwangsversteigerung von Häusern, die mit faulen Hypothekarkrediten belastet waren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.