Zum Hauptinhalt springen

Bundesrat will Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit verschärfen

Neu sollen auch Sozialämter und Einwohnerkontrollen Personen melden, die keine AHV zahlen oder Steuern hinterziehen.

Die Reinigungsbranche gehört zu jenen mit einem erhöhten Anteil an Schwarzarbeit. Foto: Ramonespelt
Die Reinigungsbranche gehört zu jenen mit einem erhöhten Anteil an Schwarzarbeit. Foto: Ramonespelt

Die Schweiz tut sich schwer mit der Bekämpfung der Schwarzarbeit. Dies zeigt ein detaillierter Bericht des Bundesrates vom 19. Dezember 2012. Darin heisst es: «Die tatsächliche Aufdeckung von Schwarzarbeit bewegt sich in sehr engen Grenzen.» In der Schweiz beschäftigen sich 67 Personen in 22 Behörden mit Schwarzarbeit. Der Bund investiert 1'037'513.80 Franken (2013) in kantonale Kontrollen. Dem gegenüber steht die Schwarzarbeit: Sie wird laut Bundesrat Johann Schneider-Ammann auf 45 Milliarden Franken geschätzt und entspricht 6,9 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.