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China schafft 13 Millionen Arbeitsplätze

Peking erreicht laut einer offiziellen Schätzung die Wirtschaftsziele 2015. Die Aktienkurse steigen leicht.

Viele Beobachter sahen zuletzt eher schwarz für die chinesische Wirtschaft: Eine Arbeiterin in einer Lampenfabrik. (7. Januar 2015)
Viele Beobachter sahen zuletzt eher schwarz für die chinesische Wirtschaft: Eine Arbeiterin in einer Lampenfabrik. (7. Januar 2015)
Zhong Min, Keystone

Chinas Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um etwa sieben Prozent gewachsen. Das geht aus einer Schätzung der staatlichen Planungseinrichtung National Development and Reform Commission (NDRC) hervor.

Es seien 13 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen worden, sagte NDRC-Sprecher Li Pumin am Dienstag in Peking. China habe 2015 seine wichtigsten Wirtschaftsziele erreicht. Die offiziellen Wachstumsdaten für das vierte Quartal und das Gesamtjahr sollen in der kommenden Woche veröffentlicht werden.

Ein Wachstum von sieben Prozent wäre der niedrigste Wert seit einem Vierteljahrhundert. Anhaltende Sorgen um die chinesische Konjunktur haben die asiatischen Börsen seit Jahresbeginn auf Talfahrt geschickt.

China-Börsen stabil – Abgaben in Tokio

Die von Sorgen über die chinesische Konjunktur ausgelöste Börsenschwäche in Asien hat sich am Dienstag zunächst nicht fortgesetzt. Die chinesischen Indizes konnten sich leicht erholen. Der Shanghai Composite legte 0,22 Prozent, der CSI300 legte 0,73 zu. Die Börse in Hongkong verlor hingegen 0,69 Prozent.

Auch der MSCI-Asien-Pazifik-Index für die Aktienkurse grosser Firmen ausserhalb Japans stieg zunächst um 0,3 Prozent, verlor am Ende jedoch rund 1 Prozent. Erst am Montag hatte er ein Vier-Jahres-Tief erreicht. In Tokio verlor der Nikkei 225 um 2,7 Prozent.

Ölpreis setzt Talfahrt fort

Der Ölpreis hat seine Talfahrt am Dienstag im asiatischen Handel fortgesetzt. Die Sorten Brent und WTI wurden unter 32 Dollar je Barrel gehandelt, damit haben sie allein seit Jahresbeginn rund ein Fünftel an Wert verloren.

Mehrere Banken senkten derweil ihre Prognosen für den Ölpreis im laufenden Jahr: Die Analysten der Barclays Bank erklärten das mit einer «deutlichen Verschlechterung der Fundamentaldaten zu Jahresbeginn». «Wir erwarten Brent und WTI jetzt für 2016 im Mittel beide bei 37 Dollar je Barrel, verglichen mit unseren bisherigen Prognosen von 60 und 56 Dollar», hiess es bei Barclays.

WTI wurde am Dienstag mit 31,15 Dollar je Barrel notiert, Brent-Futures sanken auf 31,35 Dollar, ihren niedrigsten Stand seit April 2004.

SDA/chk

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