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Das D-Wort macht den Unterschied

Der Ölpreiszerfall dividiert Europas und Amerikas Notenbank auseinander.

Um über 50 Prozent ist der Ölpreis seit Mitte 2014 eingebrochen: Erdöl-Förderung in North Dakota, USA. Foto: Keystone
Um über 50 Prozent ist der Ölpreis seit Mitte 2014 eingebrochen: Erdöl-Förderung in North Dakota, USA. Foto: Keystone

Um über 50 Prozent ist der Ölpreis seit Mitte 2014 eingebrochen. Dies zwingt nicht zuletzt die Notenbanken, ihre Politik zu überdenken. Was dabei ins Auge springt: Das amerikanische Federal Reserve (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB), die beiden wichtigsten Noteninstitute, beurteilen die Folgewirkungen des Ölpreiskollapses höchst unterschiedlich. Das erstaunt umso mehr, als beide Währungsräume von billigeren Energieimporten profitieren (obgleich die USA etwas weniger als Europa, weil das Land über eine eigene starke Ölindustrie verfügt und daher weniger von ausländischen Lieferungen abhängig ist).

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