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Das Essen wird knapp

Wegen Dürre und Fluten: Die Preise für Nahrungsmittel stiegen Ende 2010 auf den höchsten je erreichten Stand. Und ein Ende dieser politisch höchst brisanten Entwicklung ist nicht in Sicht.

Dürre, Überschwemmungen und Brände belasten Ernten und Exporte.
Dürre, Überschwemmungen und Brände belasten Ernten und Exporte.
TA-Grafik

Auf den globalen Agrarmärkten offenbaren sich neue Spannungen, die mit jenen von 2007/08 durchaus vergleichbar sind. Die damals rasant gestiegenen Nahrungsmittelpreise hatten in etlichen Ländern, von Ägypten über Bangladesh bis Haiti, blutige Unruhen ausgelöst. Im Dezember 2010 hat der von der UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) monatlich berechnete World-Food-Index, der die Preise von 50 Agrar- und Nahrungsmittelrohstoffen umfasst, nun gar ein neues Allzeithoch erreicht. Wie die FAO gestern mitteilte, stieg der Index den sechsten Monat in Folge und übertraf mit 214,7 Punkten den bisherigen Rekordstand (213,5) vom Juni 2008.

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