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Das Öl-Business für Dummies

Was treibt die Erdölpreise hoch und wie bedrohlich ist das für die Wirtschaft? Die fünf wichtigsten Fragen und Antworten rund ums Öl.

Die Umbrüche im arabischen Raum sorgen für anhaltende Nervosität auf den Ölmärkten: Anti-Ghadhafi-Rebellen auf einem von ihnen besetzten libyschen Ölterminal in der Stadt Brega.
Die Umbrüche im arabischen Raum sorgen für anhaltende Nervosität auf den Ölmärkten: Anti-Ghadhafi-Rebellen auf einem von ihnen besetzten libyschen Ölterminal in der Stadt Brega.
Reuters

1. Was treibt die Ölpreise hoch?

Die unmittelbare Ursache der Preisausschläge sind die Ereignisse in den arabischen Ländern. In Ägypten machte sich die Sorge breit, der Versorgungsweg durch eine wichtige Pipeline und den Suez-Kanal könnte gefährdet sein. Im Fall von Libyen besteht die Gefahr des Produktionsausfalls von einem der wichtigsten Ölproduzenten für Europa. Die in London gehandelte Ölsorte Brent hat sich seit Anfang Jahr bis letzte Woche um fast 26 Prozent auf knapp unter 120 Dollar pro Fass verteuert. Mittlerweile hat sich der Preis wieder etwas erholt und liegt bei 112 Dollar, was noch immer einem Anstieg von beinahe 20 Prozent seit Jahresbeginn entspricht. Weniger ausgeprägt war der Preisanstieg an der Börse von New York, wo die Sorte «West Texas Intermediate» oder «Crude» gehandelt wird. Weltweit haben die Börsen auf die Preisausschläge reagiert, erst deutlich mit Abschlägen, nach dem leichten Nachgeben der Preise dann wieder mit leichten Gewinnen.

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