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Das «Powerplay» der Opec zeigt Wirkung

Der Preiszerfall auf dem Ölmarkt zwingt Produzenten mit hohen Förderkosten – insbesondere in den USA –, auf die Bremse zu treten. Die Ölschwemme wird aber so bald nicht verschwinden.

Abenddämmerung über den US-Schieferölproduzenten: Der Preiszerfall zwingt sie, unrentable Bohrlöcher zu schliessen und die Produktion zu drosseln.
Abenddämmerung über den US-Schieferölproduzenten: Der Preiszerfall zwingt sie, unrentable Bohrlöcher zu schliessen und die Produktion zu drosseln.
Cooper Neill, Reuters

Die Strategie der Organisation Erdöl produzierender Länder (Opec), mit einer aggressiven Preispolitik andere Ölförderer aus dem Markt zu drängen, scheint allmählich Früchte zu tragen. So geht die Internationale Energie-Agentur (IEA) in ihrer jüngsten Schätzung davon aus, dass die Ölproduktion ausserhalb der Opec im nächsten Jahr um annähernd 500'000 Fass (= 159 Liter) pro Tag auf 57,7 Millionen sinken wird. Dies wäre der grösste Rückgang der Nicht-Opec-Welt seit 1992, als die Produktion – als Folge des Zusammenbruchs der Sowjetunion – um 1 Million Fass pro Tag eingebrochen war.

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