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Das verzweifelte Hoffen an den Märkten

Seit kurzem steigen an den Weltbörsen trotz Krisenängsten wieder die Kurse. Die Gründe dafür bieten keinen Anlass zur Entwarnung.

Am Treffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank vom vergangenen Wochenende gerieten die Euro-Länder unter starken Druck, die Krise in der Währungsraum rasch in den Griff zu bekommen. Hier hat auch das Gerücht den Ursprung, der geplante Euro-Rettungsschirm EFSF könnte massiv gehebelt werden: Gruppenbild der Finanminister und Notenbankchefs der IWF-Mitgliedsstaaten.
Am Treffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank vom vergangenen Wochenende gerieten die Euro-Länder unter starken Druck, die Krise in der Währungsraum rasch in den Griff zu bekommen. Hier hat auch das Gerücht den Ursprung, der geplante Euro-Rettungsschirm EFSF könnte massiv gehebelt werden: Gruppenbild der Finanminister und Notenbankchefs der IWF-Mitgliedsstaaten.
Keystone
Auf den Märkten rechnet man trotz aller gegenteiligen Beteuerungen mit einem Staatsbankrott Griechenlands: Der griechische Ministerpraesident Giorgos Papandreou auf Besuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern in Berlin.
Auf den Märkten rechnet man trotz aller gegenteiligen Beteuerungen mit einem Staatsbankrott Griechenlands: Der griechische Ministerpraesident Giorgos Papandreou auf Besuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern in Berlin.
Keystone
Die Europäische Zentralbank (EZB) will sich so rasch wie möglich aus den Stützungskäufen von Staatsanleihen zurückziehen. Der im Herbst scheidende EZB-Chef Jean-Claude Trichet.
Die Europäische Zentralbank (EZB) will sich so rasch wie möglich aus den Stützungskäufen von Staatsanleihen zurückziehen. Der im Herbst scheidende EZB-Chef Jean-Claude Trichet.
Keystone
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Noch vor wenigen Tagen überschlugen sich die Meldungen, dass die Welt – und insbesondere Europa – nahe dran sei, in eine neue Finanz- und Wirtschaftskrise zu geraten. In einem seltsamen Kontrast dazu haben aber in den letzten Tagen die Aktienmärkte weltweit deutlich zugelegt: Über die letzten Tage sind es beim SMI rund 2,5 Prozent, der amerikanische Dow Jones und der europaweite Euro Stoxx 50 haben sogar rund 4 Prozent zugelegt. Noch eindrücklicher ist die Zunahme der Banktitel. Allein gemessen am entsprechenden europäischen Branchenindex sind die Aktien der Geldinstitute in den letzten 5 Tagen um 9 Prozent angestiegen.

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