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«Das war ein Fehlstart»

Mit einem dicken Minus ins neue Jahr: Was lässt sich von den Börsenturbulenzen ablesen? Was ist für 2016 zu erwarten? Dazu Julius-Bär-Chefstratege Christian Gattiker.

Franziska Kohler
Tiefrot: Ein Mann vor einer Börsentafel in Peking. (4. Januar 2016)
Tiefrot: Ein Mann vor einer Börsentafel in Peking. (4. Januar 2016)
Keystone

Absturz und Handelsstopp an den Aktienmärkten in China, minus 3 Prozent in Japan, minus 1,5 Prozent in der Schweiz: Der Einstieg ins neue Börsenjahr ist missglückt. Schlechte Vorzeichen für 2016? Nein. Natürlich, es war ein Fehlstart. Davon aber einen negativen Trend für das ganze Jahr abzuleiten, wäre am 4. Januar doch etwas verfrüht. Der Einbruch ist vor allem auf die wenig erfreulichen Ereignisse der letzten Tage zurückzuführen: die Spannungen im Nahen Osten, sehr schwache Zahlen vom verarbeitenden Gewerbe in China. Eine Rolle spielte auch der neue Mechanismus, der an den chinesischen Börsen seit heute einen Handelsstopp bei Kursabgaben von über 7 Prozent vorsieht. Er sorgte für Unsicherheit und verstärkte damit den Absturz, da die neue Marke in Reichweite kam und die Händler einem Handelsunterbruch zuvorkommen wollten.

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