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Der Chinese, der die Geldschwemme erfand

Ben Bernankes Urahne heisst Shan Qi. Er riet vor 2500 Jahren, bei Dürre mehr Geld zu drucken.

Shan Qi war im Königreich der Zhou-Minister im dritten Rang und beriet König Jing, später dessen Sohn. Nach einer Dürre empfahl er dem König, die Geldmenge zu vergrössern, um das Los der Menschen zu erleichtern, also die Wirtschaft anzukurbeln. Das hätten schon die Vorväter getan, sagte er im Jahre 524 vor Christus. In guten Zeiten dagegen sollte der König die Geldmenge verknappen, um eine Inflation zu verhindern.

Wenn also die US-Notenbank noch mehr Geld in ihre Wirtschaft pumpt, reagiert sie auf die Krise, wie Shan Qi das vor 2500 Jahren empfohlen hat. Quantitative Easing heisst das auf Englisch – ein protziger Begriff für das Anwerfen der Geldpresse.

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