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Der deutsche Nachfrage-Staubsauger

Mit ihrer exportorientierten Wirtschaftspolitik saugen die Deutschen Nachfrage aus den anderen Ländern ab. Das bringt jetzt selbst die europäischen Nachbarn auf die Palme.

Philipp Löpfe
Dieses Produkt wird nach Südkorea exportiert: Ein Angestellter der Mecklenburg Metallguss GmbH arbeitet an einer Schiffsschraube. (Archiv)
Dieses Produkt wird nach Südkorea exportiert: Ein Angestellter der Mecklenburg Metallguss GmbH arbeitet an einer Schiffsschraube. (Archiv)
Bern Wüstneck, Keystone

Die deutschen Exportüberschüsse wachsen und wachsen. Im laufenden Jahr dürften sie gemäss Schätzungen des Internationalen Währungsfonds auf 215 Milliarden Dollar klettern. Das sind mehr als 6 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Selbst EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn, allgemein als Hardliner und Befürworter der Austeritätspolitik bekannt, platzt nun der Kragen. Er will die deutsche Exportpolitik in der wöchentlichen Kommissionssitzung zur Sprache bringen. Worum geht es?

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