Zum Hauptinhalt springen

«Wir erwarten stärkeres Wachstum»

KOF-Chef Jan-Egbert Sturm sagt, die erste Schockwelle durch die Aufwertung des Frankenkurses sei überstanden. Entscheidend sei nun, wie die Firmen mit dem Margendruck umgehen werden.

«Die Industrie konnte mehr verkaufen, musste aber die Preise senken», sagt Jan-Egbert Sturm. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
«Die Industrie konnte mehr verkaufen, musste aber die Preise senken», sagt Jan-Egbert Sturm. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Wie sehr sind Sie überrascht über das Wachstum der Schweizer ­Wirtschaft im zweiten Quartal?

In der Tat, auch wir sind positiv überrascht, was ja nicht alle Tage vorkommt. Die KOF hatte mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandprodukts im zweiten Quartal gerechnet. Aber wir müssen auch sehen, dass das jetzt ausgewiesene leichte Wachstum keinen grossen Unterschied zu unserer Annahme macht. Zumal wenn wir die Möglichkeit späterer Korrekturen der jetzt vorgelegten Daten in Betracht ziehen. Und was ferner zu beachten ist: Die Binnenkonjunktur, die bislang eine verlässliche Stütze gewesen ist, beginnt sich abzukühlen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.