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Der gefährlichste Markt der Welt

Die Preise der chinesischen Häuser haben sich in den letzten vier Jahren verdoppelt. Kommt jetzt der lange befürchtete Immobiliencrash?

Die Preise haben sich in vier Jahren verdoppelt: Wohnhäuser in Shanghai.
Die Preise haben sich in vier Jahren verdoppelt: Wohnhäuser in Shanghai.

1996 musste Li Fuan, Ökonom bei der chinesischen Zentralbank, ein amerikanisches Buch für den Immobilienhandel übersetzen. Er hatte dabei ein grosses Problem: Es gab kein Wort für Hypotheken. «Ich habe in keinem Wörterbuch eine Übersetzung», erzählt er.

Kein Wunder: einen Immobilienmarkt im eigentlichen Sinn existierte im kommunistischen Reich bis zur Jahrhundertwende nicht. Inzwischen haben die Chinesen rasch aufgeholt. Der Immobilienmarkt ist zum Motor ihrer Wirtschaft geworden. Letztes Jahr war er für 13 Prozent des gesamten Bruttoinlandprodukts (BIP) verantwortlich. Rund 40 Prozent des gesamten Stahlverbrauchs wurden für Wohnungen und Geschäftshäuser benötigt.

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