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Der letzte Trick der Verzweifelten

Die Hoffnung der letzten Woche ist von den Märkten gewichen. Die Lage Griechenlands verschärft sich täglich und die Pläne der Europolitiker zur Stabilisierung der Lage entpuppen sich als zusätzliche Gefahr.

In Griechenland demonstrieren mittlerweile selbst pensionierte Offiziere: Hier haben sie sich am Donnerstag mit Gewalt Zugang zum Vorhof des Verteidigungsministeriums in Athen verschafft.
In Griechenland demonstrieren mittlerweile selbst pensionierte Offiziere: Hier haben sie sich am Donnerstag mit Gewalt Zugang zum Vorhof des Verteidigungsministeriums in Athen verschafft.
Keystone
Die Pläne zur Hebelung des Rettungsfonds verdeutlichen den internationalen Druck, dem die Euroländer am Treffen des Internationalen Währungsfonds am Wochenende vor einer Woche ausgesetzt waren, endlich etwas Glaubwürdiges zur Eindämmung der Krise zu tun: Gruppenbild der IWF-Finanzminister und Notenbankchefs.
Die Pläne zur Hebelung des Rettungsfonds verdeutlichen den internationalen Druck, dem die Euroländer am Treffen des Internationalen Währungsfonds am Wochenende vor einer Woche ausgesetzt waren, endlich etwas Glaubwürdiges zur Eindämmung der Krise zu tun: Gruppenbild der IWF-Finanzminister und Notenbankchefs.
Keystone
Die Europäische Zentralbank EZB will sich aus der Rolle befreien, mit eigenem Geld Banken und gefährdete Staaten zu retten: Der abtretende EZB-Chef Jean-Claude Trichet.
Die Europäische Zentralbank EZB will sich aus der Rolle befreien, mit eigenem Geld Banken und gefährdete Staaten zu retten: Der abtretende EZB-Chef Jean-Claude Trichet.
Keystone
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Noch letzte Woche hat allein die Hoffnung darauf, dass die komplette Katastrophe in der Europäischen Währungsunion doch noch abgewendet werden kann, zu einer gewissen Entspannung an den Märkten geführt. Selbst die in jüngster Zeit schwer gebeutelten Aktienwerte der Banken sind angestiegen. Die kurze Zeit des Hoffens ist jedoch bereits wieder vorbei. Die meisten gängigen Krisenindikatoren sind heute wieder in den Alarmmodus zurückgekehrt: Die Börsen geben deutlich nach - am stärksten die Banken –, umgekehrt steigen die Prämien für die Kreditausfallversicherungen von gefährdeten Ländern an. Dieser Pessimismus an den Märkten wird auch nicht durch ein heute in Luxemburg geplantes Treffen der Eurofinanzminister aufgehoben, wo erneut über eine Lösung für die Krise debattiert werden soll, und auch nicht durch die ebenfalls diese Woche – am Donnerstag – stattfindende Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB).

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