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Der Schuldenschnitt ist unausweichlich

Griechenland weist erstmals seit Jahren einen Primärüberschuss in der Staatskasse aus – und trotzdem wird sich die Lage erneut zuspitzen.

MeinungVon Robert Mayer
Das Licht am Ende des Tunnels trügt: Passant auf der Rolltreppe einer wegen Streiks geschlossenen U-Bahn-Station in Athen im Januar 2012.
Das Licht am Ende des Tunnels trügt: Passant auf der Rolltreppe einer wegen Streiks geschlossenen U-Bahn-Station in Athen im Januar 2012.
John Kolesidis, Reuters

Was die Regierung in Athen seit Ende letzten Jahres nicht müde wird zu betonen, ist nun offiziell: Griechenland weist für 2013 einen Primärüberschuss in seinem Staatshaushalt aus – erstmals seit zehn Jahren. Ohne Berücksichtigung der Zinszahlungen auf den Staatsschulden hat der griechische Staat 1,5 Milliarden Euro mehr eingenommen als ausgegeben, wie die EU-Kommission gestern bekannt gab. Griechenland, das im Frühjahr 2010 dank Hilfskrediten von Eurostaaten vor dem Staatsbankrott bewahrt wurde, kann also die laufenden Ausgaben wieder aus eigener Kraft finanzieren. Womit das Land auf seinem Weg zur finanziellen Gesundung ein bedeutendes Etappenziel erreicht hat.

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