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Der Schweizer bucht seine Badeferien im Internet

Pauschalreisen wie Bade- und Städteferien - Flug, Transfer, Hotel - buchen Schweizerinnen und Schweizer vermehrt im Internet. Der Vorteil: Preisschwankungen können so rascher weitergegeben werden.

In den Flieger und ab an den Strand: Pauschalreisen werden kaum noch im Reisebüro gebucht.
In den Flieger und ab an den Strand: Pauschalreisen werden kaum noch im Reisebüro gebucht.
Keystone

Die drei Grossen im Schweizer Reisemarkt - Kuoni, Hotelplan und Tui Suisse - registrieren alle einen verstärkten Trend zum Buchen im Internet. Dabei offerieren sie ihren Kunden verstärkt tagesaktuelle Preise. So sind Ferien 2010 je nach Destination zwischen 10 und 15 Prozent billiger als noch im Vorjahr - dem starken Franken sei Dank.

Am weitesten geht Kuoni bei Pauschal- und Städtereisen mit Helvetic Tours bei dieser Preispolitik sogar im gedruckten Katalog. Peter Brun, Mediensprecher bei der Nummer Eins im Schweizer Markt, erklärt, die Preise in den Katalogen seien Richtpreise.

Preise werden flexibler angepasst

Das Unternehmen gebe Preisschwankung sofort weiter. Dabei gebe es nicht Riesennachlässe, aber 50 bis 100 Franken könnten drinliegen. Seit Einführung des Angebots 2009 stieg die Nachfrage. Ob das mit den Preisen zusammenhängt oder der wirtschaftlichen Erholung nach der Krise, kann er nicht sagen.

Hotelplan führt in den Katalogen keine Richtpreise an, ändert aber die Preislisten häufig. Das sei auf laufende Nachverhandlungen mit den Dienstleistern vor Ort zurückzuführen, erklärt Sprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir. Sofort weitergegeben werden Preissenkungen bei Internet-Buchungen von Migros- und Denner-Reisen sowie über travel.ch, der Online-Tochter.

Bei Tui Suisse, dem dritten grossen Reiseanbieter, decken sich die Hotelpreise mit denen auf den Homepages der Hotels. Das gelinge dank der Vernetzung mit weltweit rund 100'000 Hotels, sagte Sprecher Roland Schmid.

SDA/pbe

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