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Der Sex im BIP

Italien und Grossbritannien rechnen Drogenhandel und Prostitution neu zum Bruttoinlandprodukt dazu. Die Schweiz macht das mit dem käuflichen Sex schon seit 2012. Zu Recht?

Statistische Doppelmoral: Ausstellung «The Hoerengracht» der US-Künstler Ed Kienholz und Nancy Reddin Kienholz in der National Gallery in London.
Statistische Doppelmoral: Ausstellung «The Hoerengracht» der US-Künstler Ed Kienholz und Nancy Reddin Kienholz in der National Gallery in London.
Reuters

Wirtschaft kennt weder Moral noch Gesetz: Das beklagte bereits der Theologe Hans Küng, und das zeigt auch die Debatte über das Bruttoinlandprodukt, die jüngst in Grossbritannien aufgeflammt ist. Das dortige Statistikamt modifiziert derzeit seine Methodik und berücksichtigt neu auch Drogenhandel und Prostitution im BIP. Dieses soll dadurch um 10 Milliarden Pfund wachsen, das sind rund 0,7 Prozent. Ist das sinnvoll, ist das richtig?

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