Zum Hauptinhalt springen

Der Toronto-Gipfel «symbolisiert einen epochalen Wandel»

Vom Resultat her gesehen war der G-20-Gipfel mager. Deutlich aber zeigte das Treffen die Verschiebung im internationalen Machtgefüge.

Debatte auf Augenhöhe: US-Präsident Barack Obama und der saudische König Abdullah.
Debatte auf Augenhöhe: US-Präsident Barack Obama und der saudische König Abdullah.

Manchmal kündigen sich Verschiebungen im internationalen Machtgefüge mit Getöse an. Kriege, Revolutionen und der Kollaps von Imperien läuten ein neues Zeitalter ein. Manchmal vollziehen sich Machtverschiebungen auch schleichend, die globalen Kräfte tarieren sich leise neu aus. Das Ergebnis eines solchen Prozesses war auf dem Gipfel der G20 zu beobachten, der in der Nacht zu Montag in Toronto zu Ende ging. Die Industrieländer haben ihre Dominanz in der Weltwirtschaft verloren, Schwellenländer lassen ihre erstarkten Muskeln spielen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.