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Der Wegfall der bilateralen Verträge käme die Schweiz teuer zu stehen

Modellrechnungen der BAK Basel gehen bis 2035 von einer gut 7 Prozent geringeren Wirtschaftsleistung aus.

In der Schweiz wären 300 Direktverbindungen von einer Kündigung des Luftverkehrsabkommen betroffen. Foto: Reto Oeschger
In der Schweiz wären 300 Direktverbindungen von einer Kündigung des Luftverkehrsabkommen betroffen. Foto: Reto Oeschger

Leistet sich die Schweiz den Luxus, die Wirtschaftsleistung eines ganzen Jahres zu verschwenden? Ungefähr so gross, nämlich 630 Milliarden Franken, ist der Verlust für die hiesige Wirtschaft, der sich im Zeitraum von 2018 bis 2035 aufsummieren würde, falls die EU die bilateralen Verträge I mit der Schweiz aufkündigt. Zu diesem Ergebnis kommen die Wirtschaftsforscher der BAK Basel in einer Studie, die sie gestern anlässlich ihrer Prognosetagung vorgestellt haben. Und weiter: 2035 wäre das heimische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ohne die Bilateralen I gut 7 Prozent oder 64 Milliarden Franken geringer, als bei einem Fortbestand der Verträge zu erwarten wäre.

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