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«Die China-Story dürfte ein Ende finden»

Das Reich der Mitte hat ein verstecktes Schuldenproblem, sagt der IWF. Wie schlimm steht es um China wirklich? Lili Fan, Ökonomin der UBS in Hongkong, sagt, was hinter der Warnung steckt.

Kreditbefeuertes Wachstum: Fassadenarbeiter an einem Hochhaus in der Stadt Shenyang.
Kreditbefeuertes Wachstum: Fassadenarbeiter an einem Hochhaus in der Stadt Shenyang.
Reuters

Frau Fan, zahlreiche Beobachter sagen China ein verstecktes Schuldenproblem nach (wir berichteten). Wie schlimm ist die Lage wirklich? Man spricht schon eine Weile darüber. In der zweiten Hälfte des Jahres 2011 wurde erstmals darauf hingewiesen, dass manche lokalen Körperschaften Mühe mit den Finanzen haben. Hintergrund war das massive Konjunkturförderprogramm, das China nach der Finanzkrise im Jahr 2008 beschlossen hatte. Die Konjunkturhilfen wurden primär von lokalen Behörden bezahlt und mittels Bankkrediten finanziert. Über diese bedingten Schulden auf der lokalen Ebene wuchs das Schuldenvolumen in der Gesamtwirtschaft an. Aktuell liegt es bei 200 bis 220 Prozent des BIP.

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