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Die endlose Tragödie

Seit mehr als einem Jahr wird an einer Lösung des griechischen Finanzproblems gebastelt. Vergeblich – weil es unter den gegebenen Umständen keine Lösung gibt.

Sisyphos? Demonstrant im Herbst in Athen.
Sisyphos? Demonstrant im Herbst in Athen.

Von einer Tragödie spricht man dann, wenn der Held einer Erzählung vom Schicksal in eine ausweglose Situation geführt wird und schliesslich untergeht. Das trifft derzeit exakt auf die Lage von Griechenland zu. Lassen wir also die Ereignisse nochmals im Zeitraffer Revue passieren:

Nach einem Regierungswechsel im Spätherbst 2009 sickert allmählich durch, dass Griechenland seine finanzielle Situation während Jahren geschönt hat, und zwar nicht zu knapp. Die Staatsschulden sind viel höher als bisher ausgewiesen, die Steuereinnahmen viel tiefer. Kurz: Griechenland hat jahrelang weit über seine Verhältnisse gelebt, hat dabei geschummelt und ist de facto bankrott.

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