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«Die Griechen dürfen kein Geld mehr bekommen»

Der Parlamentspräsident der Slowakei, Richard Sulik, will mit allen Mitteln verhindern, dass der Eurorettungsschirm ausgeweitet wird.

Er war schon zweimal Berater des Finanzministeriums und hat die Einheitssteuer der Slowakei entworfen: Der Ökonom und slowakische Parlamentspräsident Richard Sulik.
Er war schon zweimal Berater des Finanzministeriums und hat die Einheitssteuer der Slowakei entworfen: Der Ökonom und slowakische Parlamentspräsident Richard Sulik.
Keystone

Finanzminister Ivan Miklos fragte Sie unlängst in einem Zeitungskommentar: «Sind wir wirklich so cool, dass wir es auf unsere Kappe nehmen wollen, jene Lawine loszutreten, die den Zerfall der Eurozone und damit eine neue globale Krise verursacht?» Wollen Sie das? Für die Erweiterung des Euroschutzschirms müsste die Slowakei 3,3 Milliarden Euro zahlen. Dieses Geld ist dann verloren. Das wollen wir verhindern. Der ursprüngliche, befristete Schutzschirm konnte mit 90 Prozent der Stimmen der Eurozonenländer beschlossen werden. Für die Erhöhung sind auf einmal 100 Prozent Zustimmung notwendig. Das bringt uns in eine schwierige Situation. Aber dafür können wir nichts.

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