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«Die Griechen werden ihre Ersparnisse verlieren»

UBS-Chefökonom Andreas Höfert warnt vor einer Ansteckungsgefahr für Portugal im Fall eines griechischen Euroaustritts. Zudem stellt er unter europäischen Politikern eine grosse Müdigkeit in Bezug auf die Krise fest.

«Rasche Antworten sind verlangt», sagt Andreas Höfert.
«Rasche Antworten sind verlangt», sagt Andreas Höfert.
Keystone

Die Experten der Citigroup haben die Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland aus der Eurozone ausscheidet, auf 50 bis 75 Prozent erhöht. Für wie wahrscheinlich halten Sie ein solches Szenario? Die Wahrscheinlichkeit hat sicher zugenommen, ohne dass ich das in konkrete Zahlen fassen möchte. Vorderhand halte ich aber an unserem Hauptszenario fest, wonach sich die Politik irgendwie durchwursteln und die Eurozone nicht auseinanderbrechen wird. Je nach Ergebnis eines allfälligen zweiten Wahlganges in Griechenland müssen wir die Situation neu beurteilen.

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