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Die Investoren hoffen auf eine neue Regierung

Dass sich Argentiniens Schuldenkrise an der Börse bisher weniger ausgewirkt hat als befürchtet, liegt auch am nahenden Ende der Kirchner-Ära.

Schlechte Nachrichten: Ein Mann liest im Finanzdistrikt von Buenos Aires die Zeitung. Foto: Marcos Brindicci (Reuters)
Schlechte Nachrichten: Ein Mann liest im Finanzdistrikt von Buenos Aires die Zeitung. Foto: Marcos Brindicci (Reuters)

Seit sechs Tagen ist Argentinien offiziell zahlungsunfähig. Und noch immer lässt sich schwer abschätzen, wie einschneidend die Auswirkungen der argentinischen Schuldenkrise auf Börse, Wirtschaft und Politik sind. Die Reaktion an der Börse etwa ist weit weniger heftig ausgefallen als befürchtet. Zwar hat der argentinische Börsenindex Merval seit Ende Juli 7 Prozent verloren. Angesichts der Kursgewinne in den Vormonaten ist das allerdings vernachlässigbar. Seit Anfang Jahr hat der Merval trotz der jüngsten Verluste 56 Prozent zugelegt. Auch argentinische Staatsanleihen sind bis anhin weniger stark unter Druck geraten als bei der überraschend deutlichen Abwertung des Pesos im vergangenen Januar.

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