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Die Iren zahlen einen hohen Preis

Die irischen Banken müssen mit mehr als 50 Milliarden Euro gerettet werden. Geradestehen werden die Bürger.

Sparmassnahmen sollen nicht zulasten der einfachen Bürger geschehen: Demonstranten am 7. Dezember in Dublin.
Sparmassnahmen sollen nicht zulasten der einfachen Bürger geschehen: Demonstranten am 7. Dezember in Dublin.
Keystone
Einen Schritt weiter: Irlands Premierminister Brian Cowen muss den irischen Haushalt sanieren.
Einen Schritt weiter: Irlands Premierminister Brian Cowen muss den irischen Haushalt sanieren.
Keystone
Auf Staatsgelder angewiesen: Bank of Ireland.
Auf Staatsgelder angewiesen: Bank of Ireland.
Keystone
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Der legendäre Humor der Iren lässt sie auch in der tiefsten Krise nicht im Stich. Als die Regierung am letzten Mittwoch über die Bankenkrise informieren wollte, hatte ein Scherzbold einen Zementmischer vor dem Parlamentsgebäude parkiert und den Abtransport verhindert, indem er die Zündungs- und Bremskabel durchschnitten hatte. «Giftmüll» stand mit grossen Buchstaben auf dem Laster. Die irische Presse reagierte zustimmend: «Endlich hat die Regierung jetzt konkrete Pläne», kommentierte sie sarkastisch («concret» ist der englische Ausdruck für Beton).

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