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«Die Risiken sind überall sehr stark ausgeprägt»

Die Konjunkturprognose des Bundes ist nicht berauschend, aber auch nicht dramatisch. Wie dessen Chefökonom im Interview erläutert, sind die weltwirtschaftlichen Gefahren allerdings ausserordentlich hoch.

Hohe Risiken drohen aus Europa, den USA und selbst von den stark wachsenden Schwellenländern, sagt Aymo Brunetti, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).
Hohe Risiken drohen aus Europa, den USA und selbst von den stark wachsenden Schwellenländern, sagt Aymo Brunetti, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).
Keystone

Das Seco zählt eher zu den pessimistischeren Prognostikern für die Schweizer Konjunktur. Aymo Brunetti: In den letzten paar Jahren lagen wir im Durchschnitt mit unserer Prognose wohl etwa in der Mitte von dem, was andere prognostiziert haben. Aber alle Prognoseinstitute wurden in der weltweiten Krise 2008/2009 und danach davon überrascht, wie gut sich die Schweizer Wirtschaft behaupten konnte und wie stark sich die Schweizer Binnenwirtschaft entwickelt hat.

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