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Die Schweiz ist das teuerste Land der Welt

Die Schweiz hat die weltweit höchsten Preise, dafür verdienen die Schweizer auch am meisten – oder? Eine neue Studie zeigt: Das stimmt nicht.

thu

In der Schweiz sind die Preise doppelt so hoch wie im weltweiten Durchschnitt. Dies zeigt der neue vergleichende Wirtschaftsbericht der Weltbank. Für den gross angelegten Report hat die Weltbank sämtliche wichtigen Wirtschaftsindikatoren von 199 Ländern rund um den Globus untersucht – unter anderem auch das Preisniveau für einen idealtypischen Einkaufskorb mit Alltagswaren sowie ausgesuchte Dienstleistungen. Die Schweiz liegt dabei unangefochten auf Rang eins. Im Jahr 2011 lag der entsprechende Index für die Schweiz bei fast 210. Der globale Durchschnitt beträgt 100. Auf Platz zwei des Preispodests liegt Norwegen, gefolgt von Bermuda, Australien und Dänemark.

Die günstigsten Länder sind gemäss dem Bericht Ägypten, Pakistan und Burma, bei denen die Güter und Dienstleistungen gerade mal ein Fünftel bis ein Sechstel der Schweizer Preise kosten. Die USA, die grösste Wirtschaft der Welt, liegen im globalen Preisvergleich auf Platz 25 – noch hinter anderen Hocheinkommensländern wie Frankreich, Deutschland, Japan und Grossbritannien.

Beim Einkommen nur auf Platz zehn

Doch obwohl die Schweizer Preise so hoch wie sonst nirgends sind, verdienen die Schweizer nicht am meisten. Dies zeigt der Vergleich des kaufkraftbereinigten Bruttoinlandproduktes pro Kopf, einem Wert für die Menge an Gütern und Dienstleistungen, die sich der Durchschnittsbürger mit seinem Einkommen leisten kann. Hier landet die Schweiz nur auf Platz zehn. Besser verdienen die Einwohner von Katar, Macau, China, Luxemburg, Kuwait und Brunei.

Bei den jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben gehört die Schweiz mit knapp 52’000 Dollar Einkommen zu den weltweit lediglich elf Ländern, die die Fünfzigtausendmarke überschreiten. Auch beim Konsum pro Kopf liegt die Schweiz nicht an der Spitze. In Bermuda, den USA sowie den Cayman-Inseln konsumieren die Menschen am meisten.

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