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Die Schweizer Wirtschaft im Kriechgang

Laut der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich kommt die Schweizer Wirtschaft in den nächsten Monaten kaum vom Fleck. Das Konjunkturbarometer ist auf dem tiefsten Wert seit zwei Jahren.

Keine rosigen Aussichten: Jan-Egbert Sturm, Leiter der Konjunkturforschungsstelle KOF.
Keine rosigen Aussichten: Jan-Egbert Sturm, Leiter der Konjunkturforschungsstelle KOF.
Keystone

Das KOF-Konjunkturbarometer ist im November um 0,40 Punkte auf 0,35 Zähler gesunken. Das ist der tiefste Wert seit mehr als zwei Jahren. In den kommenden Monaten sei somit ein «sehr geringes Wachstum» des Bruttoinlandprodukts (BIP) zu erwarten, teilte die Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) mit.

Der markante Rückgang des Barometers ist gemäss dem Institut in erster Linie auf den negativen Trend beim so genannten «Kern-BIP» zurückzuführen. Dieses umfasst die Gesamtwirtschaft ohne Bau- und Kreditgewerbe. Das Baugewerbe verbleibe zwar im positiven Bereich, habe sich aber rückläufig entwickelt, hiess es in der Mitteilung. Das Kreditgewerbe bewege sich im positiven Bereich seitwärts.

Das KOF-Barometer zeichnet eine Prognose des Schweizer Wirtschaftswachstums mit einem Vorlauf von ein bis zwei Quartalen.

SDA/jak

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