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Eigenheim-Käufer setzen nicht mehr auf langfristige Hypotheken

Dem Internetvergleichsdienst Comparis zufolge führt der Zinsanstieg 2013 zu einer Verschiebung der Kredit-Nachfrage.

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Die Kurven zeigen aufwärts: Entwicklung der Hypothekarzinssätze. (Quelle: Comparis)
Die Kurven zeigen aufwärts: Entwicklung der Hypothekarzinssätze. (Quelle: Comparis)

Die Tiefstzinsen für Hypothekarkredite dürften vorerst Vergangenheit sein. Verglichen mit 2012 wurden Festhypotheken im vergangenen Jahr deutlich teurer. Ihr Preis hat sich auf einem Niveau eingependelt, das um bis zu 35 Prozent höher liegt als vor Jahresfrist.

Dies geht aus dem aktuellen Hypotheken-Barometer von Comparis hervor. Dem Internetvergleichsdienst zufolge führt der Zinsanstieg zu einer Verschiebung der Nachfrage. So hätten mittelfristige Festhypotheken mit einer Laufzeit zwischen vier und sechs Jahren deutlich an Beliebtheit zugelegt.

Deren Richtzinsen lagen im vierten Quartal des letzten Jahres im Durchschnitt zwischen 1,6 und 2,0 Prozent und damit noch unter der «psychologischen Schmerzgrenze von zwei Prozent», wie Comparis schreibt.

Langfristige Modelle unbeliebter

An Beliebtheit eingebüsst hätten dagegen die langfristigen Modelle mit einer Laufzeit von sieben bis zehn Jahren, heisst es weiter. Die Richtzinsen für zehnjährige Festhypotheken erreichten im Herbst Höchstwerte um 2,7 Prozent.

Stefan Rüesch, Bankenexperte bei Comparis, zufolge haben drei Faktoren zum Zinsanstieg im vergangenen Jahr geführt. Erstens hätten die Banken die durch die regulatorischen Vorgaben gestiegenen Kapitalkosten an die Kunden weitergereicht. Zweitens hätten sie ihre Margen ausgeweitet, und drittens hätte die Unsicherheit bezüglich der zukünftigen internationalen Geldpolitik die Zinsen in die Höhe geschraubt.

(SDA)

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