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«Ein Abkommen mit der Schweiz würde schnell viel Geld bringen»

Alfredo Gysi, Präsident der Auslandbanken in der Schweiz, hatte die Abgeltungssteuer erstmals öffentlich lanciert. Jetzt sind zwei Abkommen unter Dach. Wichtig sei nun aber ein Vertrag mit Italien.

«Ein Modell, das nicht mehr in der Grauzone angesiedelt ist»: Alfredo Gysi am Hauptsitz der BSI in Lugano.
«Ein Modell, das nicht mehr in der Grauzone angesiedelt ist»: Alfredo Gysi am Hauptsitz der BSI in Lugano.
Remy Steinegger (Pixsil)

Im Juli 2009 haben Sie die Abgeltungssteuer im TA erstmals öffentlich lanciert und gefordert, die Verhandlungen müssten schnell vorangetrieben werden. Jetzt sind die ersten beiden Abkommen unter Dach. Ging das schnell genug? Wenn man bedenkt, dass ich damals relativ allein war, ist es erstaunlich, wie schnell der Konsens gefunden wurde, zuerst in der Schweiz und dann international. Geholfen haben sicher die Krise und der Regierungswechsel in Deutschland. Aber auch die Tatsache, dass die Schweiz sich bewusst geworden ist, dass sie proaktiv vorgehen muss, den bilateralen Verhandlungsweg suchen muss und nicht einfach passiv ihre heutige Position verteidigen kann.

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