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Ein Goldhändler lässt aufhorchen

Der Abstimmungskampf um die Goldinitiative läuft – nun tritt ein Akteur auf, der selber ins Geschäft involviert ist.

Wie viel Geld haben die Gold-Initianten für den Abstimmungskampf zur Verfügung? Diese Frage bewegt derzeit die Schweizer Öffentlichkeit. Die Kasse der Befürworter sei prall gefüllt, berichtet die «Aargauer Zeitung» heute, das Budget belaufe sich auf über eine Million Franken. Das bestätigt Mitinitiant und SVP-Nationalrat Luzi Stamm gegenüber Redaktion Tamedia. Woher das Geld kommt und wie sich der Betrag zusammensetzt, will Stamm nicht kommentieren.

Mindestens ein Teil der Gelder stammt nachweislich aus dem Ausland: So ruft der Goldhändler und schweizerisch-schwedische Doppelbürger Egon von Greyerz auf mehreren Internetseiten und in Interviews zu Spenden für die Initiative auf. Von Greyerz ist Gründer der Vermögensverwaltungsfirma Matterhorn Asset Management AG (MAM) und leitet dort die Abteilung für Edelmetall-Investments, Gold Switzerland. Die MAM kümmert sich nach eigenen Angaben um die «Vermögenserhaltung für Personen und Institutionen mit hohem Eigenkapital».

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