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«Ein Teil der Profite steht uns nicht zu»

Wirtschaftsethiker Florian Wettstein von der Universität St. Gallen verteidigt den Angriff der OECD auf den Steuerwettbewerb und die Steuertricks der Grosskonzerne.

Stefan Schürer
Kritische Töne: OECD-Generalsekretär Angel Gurria (r.) präsentiert zusammen mit Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann einen Bericht über die Schweiz (Januar 2012).
Kritische Töne: OECD-Generalsekretär Angel Gurria (r.) präsentiert zusammen mit Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann einen Bericht über die Schweiz (Januar 2012).
Reuters

Die OECD holt zum Schlag gegen Gewinnverschiebungen in Tiefsteuerländer aus. Letzte Woche präsentierte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ihren jüngsten Bericht zuhanden des G-20-Treffens in Moskau. Im Auftrag der G-20 erstellt sie nun bis kommenden Oktober einen Massnahmenkatalog zur Beseitigung unerwünschter Steuerpraktiken. Ziel ist es, die Multis dort zu besteuern, wo sie wirtschaftlich aktiv sind. Florian Wettstein, Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen, nimmt zu den Entwicklungen Stellung.

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