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El Niño lässt Börsen zittern

Erstmals nach fünf Jahren erwarten Meteorologen die Herausbildung des berüchtigten Wetterphänomens. In früheren Perioden reagierte der Preis von Nickel besonders stark.

El Niño hat 2009 zu Ernteausfällen in Asien geführt: Reisfeld ausserhalb der chinesischen Stadt Chongqing. Foto: Reuters
El Niño hat 2009 zu Ernteausfällen in Asien geführt: Reisfeld ausserhalb der chinesischen Stadt Chongqing. Foto: Reuters

Fachleute glauben, dass das Wetterphänomen El Niño dieses Jahr verstärkt auftreten wird. Es hat weltweite Auswirkungen, wenngleich sie in Europa vergleichsweise gering sind. Für Hunderte Millionen Menschen sind die Folgen verheerend. Sie leiden in dieser Ausnahmezeit unter Trockenheit und Dürren, so etwa in Südostasien, China, Indien und Australien. Andernorts, zum Beispiel auf dem amerikanischen Kontinent, steigen die Niederschlagsmengen; dies kann dem dürregeplagten Kalifornien zu etwas Linderung verhelfen – falls nicht sintflutartige Regenfälle zu Überschwemmungen führen wie unlängst in Texas. Ausserdem mehren sich weltweit Taifune und Tornados.

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