Zum Hauptinhalt springen

Ems Chemie hat negativen Währungseinfluss «überkompensiert»

Dank der gesteigerten Verkaufsmengen bekam der Konzern der Familie Blocher den starken Franken kaum zu spüren und vermeldet ein um 5,4 Prozent höheres Ergebnis als im Vorjahr.

Allen Grund zur Freude: Magdalena Martullo-Blocher, CEO der Ems Chemie.
Allen Grund zur Freude: Magdalena Martullo-Blocher, CEO der Ems Chemie.
Patrick B. Krämer, Keystone

Ems Chemie hat im ersten Halbjahr 2015 deutlich mehr Produkte verkauft. Wegen der Wechselkurs-Turbulenzen musste das Spezialchemie-Unternehmen aber einen Umsatzrückgang hinnehmen. Dennoch verbesserte sich das Betriebsergebnis deutlich.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres erwirtschaftete das Unternehmen der Familie Blocher einen Nettoumsatz von 969 Millionen Franken, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das entspricht einem Rückgang um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rein mengenmässig legte der Verkauf aber um acht Prozent zu.

Trotz der starken negativen Währungseinflüsse - wegen der Produktion in der Schweiz - vermeldet das Unternehmen aus dem Bündnerland ein um 5,4 Prozent höheres Betriebsergebnis als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug 226 Millionen Franken.

Weltweite Effizienzsteigerungen

Dafür verantwortlich seien die kräftig gesteigerten Verkaufsmengen und weltweite Effizienzsteigerungen, heisst es im Communiqué. Diese Faktoren hätten den negativen Währungseinfluss von minus 12 Prozent überkompensiert. Einen Reingewinn gibt Ems Chemie im Halbjahresabschluss nicht bekannt.

Für die Zukunft gibt sich Ems Chemie weiter zuversichtlich: Der Umsatz dürfte Ende Jahr zwar währungsbedingt leicht tiefer liegen als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis wird aber voraussichtlich leicht höher ausfallen.

SDA/kko

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch