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«Er muss Feuerwehr spielen»

Heute tritt Jean-Claude Trichet zum letzten Mal als EZB-Präsident vor die Medien. Ihm schlägt eine aufgeheizte Stimmung entgegen: Was tut die Zentralbank, um Europas Banken zu retten?

Wenn Jean-Claude Trichet heute vor die Medien tritt, ist der Zinsentscheid einmal mehr sekundär. Stattdessen könnte der Auftritt des scheidenden EZB-Präsidenten zum Spektakel werden: Einerseits muss Trichet Nothilfe leisten, damit Europas Banken nicht untergehen. «Er muss Feuerwehr spielen», zitiert Bloomberg heute Morgen einen Analysten.

Andererseits ist es Trichets allerletzte Medienkonferenz, bevor er Ende des Monats an Mario Draghi übergibt. Er wird darum wohl noch einmal um Anerkennung für seine Leistung ringen – wie bei seinem letzten Auftritt, als er die Journalisten anschrie, doch endlich seinen Einsatz für die Preisstabilität zu würdigen. «Er wird um sein Vermächtnis kämpfen», schreibt das «Wall Street Journal». Trichets Auftritt, heute Nachmittag um 14.30 Uhr in Berlin, verspricht, spannend zu werden.

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